Studie Wertschöpfungskompetenz

IRMA und weitere Partner engagieren sich für die Stärkung der regionalen Wertschöpfung
IRMA und weitere Partner engagieren sich für die Stärkung der regionalen Wertschöpfung
Im Rahmen von vier Workshops wurden zentrale Kompetenzbereiche und Wissensträger miteinander vernetzt
Im Rahmen von vier Workshops wurden zentrale Kompetenzbereiche und Wissensträger miteinander vernetzt
Konkrete Projektideen sollen für einen weitere Vernetzung der Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Region sorgen
Konkrete Projektideen sollen für einen weitere Vernetzung der Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Region sorgen

Netzwerke - der Schlüssel zum Aufbau regionaler Wertschöpfung

Was haben Warenströme eines Industrieunternehmens und Patiententermine des Klinikums Ingolstadt gemeinsam?

Nichts, denken Sie? Doch, es gibt eine Gemeinsamkeit, ohne die eine Abwicklung und Koordination nicht möglich wäre, die Software. Die Idee, eine gemeinsame Software als Basis zu nutzen, Kosten, Zeit und Aufwand dabei zu minimieren, wurde durch gemeinsames netzwerken –oder neudeutsch networking – geboren. Und es gibt noch viele weitere Bespiele aus der Region die deutlich machen, wie sich durch die Vernetzung vielfältiger Kontakte Kompetenzen ergänzen und Beteiligten davon profitieren können.

Die Region Ingolstadt ist wirtschaftlich kompetent, produktiv und schneidet bei Wirtschaftsrankings generell immer gut ab. Doch wie sieht es in Krisenzeiten aus, wenn die (Welt)Wirtschaft ins Trudeln kommt? Mit welchen Kompetenzen werden wir als Unternehmer auch künftig Wertschöpfung hier in der Region Ingolstadt erwirtschaften? Ist die intensivere Kooperation in Innovationsnetzwerken der richtige Weg? Welche Maßnahmen sind dafür zu ergreifen?

Dies sind einige der Fragen, die im Rahmen der Studie „Wertschöpfungskompetenz in der Region Ingolstadt – Bilanzierung von Wissens- und Innovationskapital“ untersucht wurden. Ziel der Studie, an der neben der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) die AUDI AG, die Technische Universität München, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die Nord/LB Regionalwirtschaft, das Deutsche Institut für Urbanistik sowie Ernst Basler+Partner beteiligt sind, ist es, die Stärken und Potentiale der Wirtschaftsregion Ingolstadt zu identifizieren und eine zielgerichtete Vernetzung der Region zu fördern.

Um diese Stärken und Potentiale der Region Ingolstadt zu identifizieren und eine Vernetzung aktiv zu fördern, trafen sich von Oktober 2010 bis Februar 2011 rund 70 regionale Unternehmensleiter zu vier Workshops, in denen sie gemeinsam Ideen und Maßnahmen entwickelten. Kern dieser Veranstaltungen war die Frage, wie aus unterschiedlichen Einzelkooperationen innovative und langfristig funktionierende Netzwerke entstehen können. Die Bildung von Netzwerken wird als einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Region gesehen, da durch die Bündelung von Kompetenzen die Wertschöpfung der beteiligten Partner gesteigert werden kann. Sechs konkrete Projekte stehen am Ende der Workshopreihe und reichen von Themen wie Informations- und Wissensmanagement über ein Kompetenzzentrum für Virtuelle Entwicklung bis über Projekte im Bereich Mobilität. Dahinter steht ein dynamischer Prozess, so dass sich jederzeit weitere interessierte Partner mit ihren Kompetenzen einbringen können.

Die Themen Gründer, Gesundheit und Logistik wurden ebenfalls aufgegriffen und nochmals gesondert durch Verteifungsveranstaltungen behandelt. Der Abschlussbericht der Studie, in dem unter anderem konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region beschrieben werden, wurde am 5. Juli 2011 im Audi Sportpark präsentiert.

Nähere Informationen zu den gebildeten Projektgruppen sowie zur Studie können Sie über den Wirtschaftsreferenten von IRMA e.V., Herrn Thomas Bauer anfragen (bauer@no-spam-pleaseingolstadtlandplus.de).